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Vorteile der Babymassage – und was die Haut damit zu tun hat

  • Autorenbild: Luisa Straub
    Luisa Straub
  • 26. Sept.
  • 2 Min. Lesezeit

Als Physiotherapeutin und medizinische Masseurin liegt mir ein Thema besonders am Herzen: die Kraft der Berührung. Gerade Babys leben davon, berührt, getragen und gehalten zu werden. Eine wunderbare Möglichkeit, deinem Kind Geborgenheit zu schenken und gleichzeitig seine Entwicklung zu unterstützen, ist die Babymassage.


Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Die Haut ist unser größtes Organ: Sie bedeckt bei Erwachsenen bis zu zwei Quadratmeter Fläche und ist durchzogen von Millionen feiner Nervenenden. Über sie nehmen wir Wärme, Kälte, Druck und zarte Berührungen wahr. Vor allem im ersten Lebensjahr ist die Haut für Babys ein zentrales Sinnesorgan.


Schon während der Schwangerschaft reagiert das Ungeborene im Mutterleib auf Berührungsreize. Nach der Geburt ist die Haut deshalb ein direkter Draht zwischen Eltern und Kind. Jede sanfte Berührung wird wie eine Botschaft verarbeitet: „Du bist sicher. Du bist geliebt. Ich bin da.“


Die Vorteile der Babymassage:

Babymassage ist nicht einfach eine „kleine Streicheleinheit“. Sie wirkt auf vielen Ebenen:

  • Stärkung der Bindung

Bei der Massage bist Du ganz nah bei Deinem Baby. Deine Hände, Dein Blick, Dein Atem – all das fördert Nähe und Vertrauen. Für Dein Kind bedeutet das: pure Geborgenheit.

  • Sinnes- und Körperwahrnehmung fördern

Durch die Massage lernt Dein Baby seinen Körper besser kennen. Es spürt, wo Arme, Beine und Bauch beginnen und enden – eine wichtige Grundlage für die motorische Entwicklung.

  • Entspannung und besserer Schlaf

Viele Eltern berichten, dass Ihre Babys nach einer Massage ruhiger sind, leichter einschlafen und insgesamt entspannter wirken. Die sanften Berührungen wirken wie ein kleines Entspannungsritual.

  • Unterstützung bei Verdauungsbeschwerden

Sanfte Griffe am Bauch können Blähungen und Koliken lindern, weil sie die Verdauung anregen. Für viele Babys (und Eltern!) bedeutet das eine spürbare Erleichterung.

  • Sicherheit für Eltern

Babymassage ist nicht nur für Dein Kind eine Wohltat – auch Du profitierst. Du lernst, die Signale Deines Babys besser zu deuten und bekommst ein sicheres Gefühl im Umgang mit Deinem Kind.


Ein Ritual voller Achtsamkeit

Das Schöne ist: Eine Babymassage muss weder kompliziert noch zeitaufwendig sein. Schon 10 bis 15 Minuten reichen, um Deinem Kind Nähe und Entspannung zu schenken. Viel wichtiger als die exakte Technik ist Deine innere Haltung: Sei präsent, schenke Deinem Baby volle Aufmerksamkeit und lass Dich auf den Moment ein.


Viele Familien, die ich begleite, erzählen mir, dass die Babymassage schnell zu einem festen Ritual im Alltag wird – ob morgens nach dem Aufwachen oder abends vor dem Schlafengehen. Es ist ein Moment ganz ohne Ablenkung, in dem nur Ihr beide zählt.


Berührung als Grundbedürfnis

Brigitte von Kindertherapie Zuhause – Physiotherapie & medizinische Massage

Berührung ist für Babys genauso wichtig wie Nahrung oder Schlaf. Sie unterstützt nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern wirkt auch positiv auf das Nervensystem, die Hormonregulation und das emotionale Wohlbefinden. Studien zeigen sogar, dass Babys, die regelmäßig liebevoll berührt und massiert werden, weniger Stresshormone ausschütten und sich schneller beruhigen.


✨ Mein Tipp: Ich kann dir die Babymassage von happytouch sehr empfehlen. Dort bekommst Du auf einfühlsame und professionelle Weise gezeigt, wie Du Deinem Baby mit sanften Berührungen etwas Gutes tun kannst.✨


Liebe Grüße Brigitte

 
 
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